Energieeigenständige Gemeinde – geht das?

Umwelt

SPD- Umwelt- und Energiepolitiker Wörner in Rimpar

Es ist eine besondere Herausforderung für jede Stadt, jede Gemeinde und Region, sich stärker von großen Energiekonzernen unabhängig zu machen und selbst über Energieeinsparung und höhere Energieeffizienz den Energiebedarf zu verringern.
Zahlreiche Kommunalpolitiker und Bürgermeister aus der Region Würzburg, aber auch aus Hammelburg, Schwebheim, Kitzingen und aus der Rhön, waren nach Rimpar gekommen, um mit den SPD- Landtagsabgeordneten Ludwig Wörner und Volkmar Halbleib die Frage zu diskutieren, ob sich eine energieeigenständige Gemeinde verwirklichen lässt.

Die Antwort des Umweltfachmanns Wörner aus München war klar: eine energieautarke Gemeinde, so der Fachbegriff, ist möglich, wenn alle nötigen Voraussetzungen geschaffen wurden. „Energieautark zu sein ist zwar eine Herausforderung, aber keine unrealistische Utopie“, so Wörner bei seinem Vortrag.
Entscheidend sei, dass sich eine Gemeinde ein festes Ziel gebe die gesamte Energie oder mindestens die Hälfte des Strom- und Wärmebedarfs aus alternativen regionalen Quellen zu erzeugen. Unumgänglich hierfür sei zunächst eine ehrliche Energiebilanz und der klare politische Wille, etwas zu verändern. Dabei, so eine Empfehlung, dürfe nicht vergessen werden, die Bevölkerung mitzunehmen und auch an Energieprojekten genossenschaftlich zu beteiligen.

„Viele Gemeinden haben sich schon auf den Weg gemacht und die Energieversorgung selbst in die Hand genommen, einige haben es auch schon geschafft. Nun sind Landkreise und Freistaat gefragt, sie müssen stärker unterstützend tätig werden“, forderte Wörner abschließend.

 
 
 

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