Geändert:Kundgebung des „Bündnisses gegen Rechts“ in Martktheidenfeld am 14.6.

AntiFa/Migration

Nach einer Pressemitteilung des Bündnisses soll die Gegen-Kundgebung „unseren offenen Protest auf die Straße tragen“, „wenn Nazis durch Marktheidenfeld marschieren“. Zur Vermittlung antirassistischer und antifaschistischer Inhalte werde es Reden und Infostände geben. Das Bündnis hofft auf eine rege Teilnahme, „um den Protest gegen die menschenverachtende Ideologie der Nazis so bunt und vielfältig wie nur irgend möglich zu gestalten“.

Die Bündnis-Kundgebung soll nach dem Willen der beteiligten Gruppen aus dem Raum Aschaffenburg/Main-Tauber/Spessart/Odenwald im Bereich Alte Schmiede/Marktplatz stattfinden, während die Rechtsextremisten folgenden Ablaufplan beantragten: Kundgebung gegen Mittag auf dem alten Festplatz, Marsch zum Adenauerplatz (Zwischenkundgebung) und zurück über die Friedenstraße zum alten Festplatz. Dort soll bis längstens 17 Uhr die Schlusskundgebung beendet sein.

Hierzu der OV Lohr:
Der Schoß ist fruchtbar noch aus dem das kroch,“
schrieb Bertolt Brecht 1956, 10 Jahre nach den Schrecken des Zweiten Weltkriegs in seiner Kriegsfibel.
Leider hatte er mit seiner Voraussage Recht behalten. So müssen wir uns nach über sechzig Jahren mit „Hitlers Erben“ immer wieder auseinandersetzen.
So auch am 14. Juni 2008 in Marktheidenfeld. Hier haben die Neonazis unter dem Motto „Gegen Repression und Polizeigewalt“ zu einer Kundgebung aufgerufen. Sie soll um 11.00 Uhr stattfinden.
In Marktheidenfeld wird am Freitag, dem 13. Juni um 21.30 Uhr ein Lichterzug zum Alten Festplatz führen. Dort wird mit Lichtern das Wort „Toleranz“ abgebildet.
Am Samstag, dem 14. Juni 08 findet in der katholischen Kirche eine Meditation statt, an der sich die Islamischen, Evangelischen und Katholischen Gemeinden beteiligen.
Nach der Neonazidemonstration sind alle demokratisch gesinnten Menschen aufgefordert, mit Besen in einem Kehraus den „braunen Dreck“ aus der Stadt zu kehren, damit Marktheidenfeld bunt bleibt.

Nähere Infos, auch über eine Teilnahme der Landkreis - Jusos folgen

 
 
 

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