„Krüppel war gestern, heute ist Mensch! Vom Darwinismus zur Inklusion“

Arbeitsgemeinschaften

Anlässlich des  Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung und dem 10-jährigen Bestehen der UN-Behindertenrechtskonvention hat der SPD Ortsverein und die Arbeitsgemeinschaft "Selbstaktiv" zu einer Info-Veranstaltung in den Rathaussitzungssaal eingeladen, um auf die Situation von Menschen mit Behinderung in Deutschland aufmerksam zu machen und sich dafür einsetzen, dass alle Menschen gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben können.

Wir konnten zahlreiche Gäste begrüßen u.a. Bürgermeister Jürgen Götz und Volkmar Halbleib MdL.

Die Veranstaltung stand u

nter der Schirmherrschaft von Kurt Beck, Ministerpräsident a.D. Rheinland-Pfalz und Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Unter dem Titel "Der lange Weg der Inklusion" hatte sie zuvor in einer Zeitreise durch die Geschichte der Menschen mit Behinderung geführt von den Darwin‘schen Theorien  "Die Entstehung der Arten durch natürliche Zuchtauswahl oder die Erhaltung der begünstigten Rassen im Kampf ums Dasein" im Jahr 1859, über die "Rassenhygiene" und Beseitigung von „Ballastexistenzen"  der NS-Zeit bis zum Inkrafttreten  der UN- Behindertenrechtskonvention in Deutschland (UN-BRK) am 26. März 2009.

Danach sind Menschen mit Behinderung, Menschen, die langfristige (länger als sechs Monate) körperliche, seelische, geistige oder Sinnes-beeinträchtigungen haben, welche sie in Wechselwirkung mit verschiedenen Barrieren an der vollen, wirksamen und gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft hindern können.

Christoph Rimke( BBW der Caritas-Don Bosco) referierte über die vergangenen zehn Jahre seit dem Inkrafttreten  der UN- Behindertenrechtskonvention.

Es folgte eine rege Diskussion im Anschluss, bei der  Betroffene ihre Erfahrungen bei der Inklusion schilderten. Einerseits ging es dabei um Teilhabe und andererseits um die Barrierefreiheit.

Die Teilhabe Behinderter im Arbeitsmarkt, so eine Meinung, erfordere flexiblere Arbeitszeitmodelle und eine Restfinanzierung durch den Staat.

Zur Forderung der UN-BRK, das Sonderschulsystem durch ein inklusives Bildungssystem zu ersetzen, wurde auf den hohen Förderbedarf verwiesen und vorgeschlagen, den Soli für den Aufbau Ost umzuwidmen für soziale Gerechtigkeit.  

rege Diskussion im Anschluss, bei der  Betroffene ihre Erfahrungen bei der Inklusion schilderten. Einerseits ging es dabei um Teilhabe und andererseits um die Barrierefreiheit.

Die Teilhabe Behinderter im Arbeitsmarkt, so eine Meinung, erfordere flexiblere Arbeitszeitmodelle und eine Restfinanzierung durch den Staat.

Zur Forderung der UN-BRK, das Sonderschulsystem durch ein inklusives Bildungssystem zu ersetzen, wurde auf den hohen Förderbedarf verwiesen und vorgeschlagen, den Soli für den Aufbau Ost umzuwidmen für soziale Gerechtigkeit.  

(Quelle: Sibylle Brandt, Dieter Gürz)

 
 
 

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