Byzanz: Pracht und Alltag in der Bundeskunsthalle Bonn.

Veranstaltungen


© Nationalmuseum, Belgrad

Die bewährte Zusammenarbeit des SPD-Ortsvereins mit der Gesellschaft für deutsch-türkische Freundschaft wird mit einem weiteren Ausstellungsbesuch fortgesetzt:
Gold, Silber, Seide, Elfenbein, Reliquien – um diese kostbaren
Besitztümer wurden das Byzantinische Reich und seine Hauptstadt
Konstantinopel im Westen beneidet. Die Ausstellung zeigt viele dieser
Herrlichkeiten. Doch die Bedeutung des christlichen Oströmischen
Reiches geht weit über seine Schätze hinaus.

In Byzanz lebte die Antike
ungebrochen bis in das Spätmittelalter fort. Hier bewahrte man antike
Tradition und Gelehrsamkeit, hier wurzelt unser Rechtssystem. Byzanz
schlug die Brücke vom Altertum in das moderne Europa und verband
zugleich Ost und West. Das europäisch geprägte Byzanz hatte
Verbindungen in den Nahen Osten und über die Seidenstraße bis nach
China. In der orthodoxen Kirche leben byzantinische Rituale bis heute
fort.
Aber wie kann man sich das Leben in Byzanz vorstellen? Die Ausstellung
führt in eine uns fremde Welt, die doch eine Grundlage für unsere
Gegenwart legte. Mehrere Computeranimationen und Kurzfilme bringen uns
zu den wichtigsten Plätzen des Byzantinischen Reiches, wie
Konstantinopel, Ephesos, Thessaloniki, Pergamon, den Simeonsberg bei
Aleppo oder das Katharinenkloster am Sinai. Die rund 600 Exponate von
Leihgebern aus der ganzen Welt bekommen so eine neue Bedeutung, die
über den großen künstlerischen und ästhetischen Wert hinausreicht. Auf
diese Weise erscheinen plötzlich das Byzantinische Reich und sein Erbe
in einem völlig neuen Licht.
Busfahrt am Samstag, den 15. Mai 2010, Abfahrt 7.30 h Veitshöchheim, Parkplatz Mainfrankensäle.
Der bisher kalkulierte Fahrtpreis, der den Eintritt sowie eine anderthalbstündige Führung beinhaltet, von 50.- Euro kann sich bei mehr als 20 Teilnehmern noch ermäßigen.
Anmeldung bitte an Ilse Feser, Tel. 94194, oder per E-Mail: ilsefeser@online.de.

 
 
 

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