Hilfskonvoi unterwegs in den Balkan

Soziales

,,Wasser ist schlimmer als Feuer“. Jeder, der einmal von Hochwasser betroffen war, kann diesen alten Spruch bestätigen. Wie man aus den Nachrichten entnehmen kann gibt es große Überschwemmungen in Serbien und Bosnien-Herzegowina sowie in Kroatien. Die Menschen dort haben innerhalb weniger Stunden alles verloren. Aus diesem humanitären Grund hat sich die Gemeinderätin Ute Schnapp spontan dazu entschlossen, in Veitshöchheim einen Hilferuf für die Katastrophenopfer zu starten und als Sammelstelle zu fungieren.

Obwohl die Zeit sehr knapp war, kamen erstaunlicherweise sehr viele Menschen in ihre Sammelstelle mit allen nur Möglichen brauchbaren Dingen. Vom Kinderbett über Hygieneartikel, Kleidung, Hausrat, es war alles dabei. Von Veitshöchheim aus gingen die Spenden nach Nürnberg. Dort organisierte die serbisch-orthodoxe Kirche einen großen Hilfskonvoi mit 35 LKW's, der am Samstag zum ersten Mal Hilfsgüter in die Katastrophengebiete fuhr. In Deutschland lebende Serben und Bosnier hatten sich als Fahrer und Helfer gemeldet.

Hier ergeht noch einmal ein besonderer Dank an Herrn Dieter Gürz, der den Aufruf in seinem VeitshöchheimerBlog veröffentlichte. Ebenso ein herzliches Vergelts Gott an die vielen Spender für die schnelle Hilfe.

Doris Bachmann, Schriftführerin und Presse

 
 
 

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