Landkreis Vorstand der SPD tagt in Veitshöchheim

Kommunalpolitik

Vor seiner ersten Sitzung im Jahr 2012 besichtigte der Vorstand des SPD Unterbezirks Würzburg-Land
das Jüdische Kulturmuseum und die Synagoge in Veitshöchheim. Im Rahmen der Führung erfuhr man, dass ein Veitshöchheimer Jude die Synagoge zwischen 1727 und 1730 erbauen ließ. Die jüdische Gemeinde bestand bis 1942, 1940 wurde die Synagoge in ein Feuerwehrhaus umgebaut. Mit Hilfe der 1986 gefundenen Originalfragmente der Inneneinrichtung und Fotografien aus dem Jahr 1926 konnte die Veitshöchheimer Synagoge komplett wiederhergestellt werden. Damit ist sie die einzige vollständig eingerichtete historische Synagoge im Raum Unterfranken.

Marion Reuther, die Vorsitzende des SPD UB Würzburg-Land, zeigte sich betroffen vom Schicksal der jüdischen Bevölkerung in den Jahren des Naziregimes. Sie machte deutlich, wie wichtig es daher sei, sich immer wieder gegen den Terror rechter Gruppierungen zu wenden. „ Aktionen wie „Würzburg ist bunt“ sind sehr wichtig, zeigen sie doch, dass die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung der rechten Ideologie eine klare Absage erteilt“. Die Vorgänge um die Zwickauer Terrorzelle belegten, dass die Demokratie wachsam bleiben müsse. „Wir dürfen uns nichts vormachen, Neonazis sind zu allem bereit. Die Morde an den ausländischen Mitbürgern zeugen von unglaublicher krimineller Energie.“ Die SPD erwarte eine Aufarbeitung der Geschehnisse, die dann vollumfänlich der Öffentlichkeit zugängig gemacht werden müsse.

 
 
 

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