Klare Forderungen beim Frauenempfang der Unterfranken-AsF

Arbeitsgemeinschaften

Frauen feierten den 98.internationalen Frauentag am 8.März
Deshalb waren Frauen aus ganz Unterfranken am Sonntag zum Frauenempfang der AsF Unterfranken in die Greisinghäuser nach Würzburg gekommen.
Man feierte das in den vergangenen Jahren Erreichte musste aber auch feststellen, dass manche Forderungen von 1911 bis zum heutigen Tag immer noch nicht erfüllt sind.
Kämpferische Reden gab es von Susanne Kastner, der Bundestagsvizepräsidentin, Kerstin Westphal, der Europakandidatin und von Marion Reuther, der Bundestagskandidatin

„Von einer wirklichen Gleichberechtigung der Frauen in Bayern sind wir in Wirtschaft und Politik weit entfernt. Trotz guter Ausbildung verdienen Frauen fast 23 Prozent weniger als Männer. Nur 24 Prozent aller führungskräfte in Bayern sind weiblich“, stellt die SPD-Bundestagskandidatin für Stadt und Landkreis Würzburg, Marion Reuther, fest.

Der Sozialbericht der Bayerischen Staatsregierung habe zudem offen gelegt, dass Alleinerziehende und ältere Frauen zu den Verliererinnen gehören, so Reuther. So haben ältere Frauen in Bayern mit 17,4 Prozent ein höheres Armutsrisiko als in anderen Bundesländern (Armutsrisiko für Frauen ab 65 Jahren in Westdeutschland: 14,6 Prozent).

„Wir müssen mehr tun für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, damit Frauen bessere Chancen bekommen. Dies ist gleichzeitig ein Beitrag gegen Altersarmut bei Frauen“, fordert Reuther. Hierzu müsse der von der SPD auf Bundesebene gestartete Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen und Ganztagsschulen vorangebracht und das von der SPD durchgesetzte Elterngeld weiterentwickelt werden. Eine wichtige Etappe werde der von der SPD gegen Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen durchgesetzte Rechtsanspruch auf Frühförderung ab 2013 sein.

Marion Reuther: „Frauen müssen im Berufsleben und bei der Verteilung von Führungspositionen gleichgestellt werden.“ Die SPD- Bundestagsfraktion habe zum Beispiel vorgeschlagen, eine gesetzliche Quote für die Besetzung von Aufsichtsratsposten
und weitere gesetzliche Maßnahmen zur Gleichstellung der Frauen in der Wirtschaft einzuführen. Das Steuersystem solle auf seine Geschlechtergerechtigkeit hin überprüft, Diskriminierungs- Checks für Tarifverträge eingeführt und das von der SPD in der Großen
Koalition durchgesetzte Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz weiterentwickelt werden.

Frauen müssen ausreichend in der Politik vertreten sein. „Die SPD geht dabei voran: So hat die Bayerische SPD- Landesgruppe im Bundestag einen Frauenanteil von 50 Prozent“, betont die SPD- Bundestagskandidatin, die selbst gerne ab Oktober dem Bundestag
abgehören möchte.

 
 
 

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