Kommt der Gesundheitsfond?

Gesundheit


Prof.Lauterbach hat schon immer dagegen gestimmt

Der Gesundheitsfonds geht ursprünglich auf einen Vorschlag des Wissenschaftlichen Beirates beim Bundesministerium der Finanzen zurück, der hierin einen möglichen Kompromiss zwischen den Konzepten der Bürgerversicherung und der Gesundheitsprämie sah. Die Koalition aus Union und SPD einigte sich am 3. Juli 2006 auf die Einführung des Gesundheitsfonds, wobei die ursprünglich vorgesehene Einbeziehung der privaten Krankenversicherung gestrichen wurde.

Inzwischen plädieren viele SPD Politiker dafür, den Gesundheitsfond nicht einzuführen.
„Der Fonds ist so überflüssig wie eine Autobahnbrücke ohne Autobahn“ sagt der Gesundheitsexperte Karl Lauterbach.
"Der Gesundheitsfonds ist überflüssig. Man sollte es besser lassen, wie es ist“, sagt Landtagsfraktionschef Franz Maget

Die Regierung halte nur deshalb an dem Vorhaben fest, weil Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ihren Namen eng mit dem Fonds verbunden habe. „Es ist das einzige innenpolitische Thema, bei dem sie selbst einen starken Akzent gesetzt hat“, sagte Lauterbach
Ulla Schmidt habe sich in den Verhandlungen über die Reform nur deshalb für den Fonds eingesetzt, weil sie mit ihm auch die privat Versicherten einbeziehen wollte.

Zum Vorgehen der SPD sagte Lauterbach: „Wir machen ab Januar 2009 sowieso Wahlkampf gegen den Fonds.“ Lauterbach hofft, „dass wir uns als Große Koalition bald zusammensetzen und den Fonds abräumen“.

On Bayern ist inzwischen nicht nur die Bayern SPD gegen den Gesundheitsfond, nun hat auch CSU Generalsekretärin Haderthauer geäussert, dass die CSU den Gesundheitsfond nicht mittragen will. Sehr zum Erstaunen der Bayern SPD:
Die SPD habe in einem Dringlichkeitsantrag im bayerischen Landtag vom 11. März gefordert, den Fonds wegen seiner unwägbaren Folgen zu verschieben. Die CSU habe den Antrag abgelehnt.

In der Phoenix-Runde vom 9.4. äusserte sich Karl Lauterbach so:
"Wenn man anonym die Abgeordneten der SPD und der CDU fragen würde wäre wohl kaum jemand für diesen Fond. Hier hängts an der Kanzlerin."

 
 
 

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