Die SPD-Bürgermeister seit 1945

Die sozialdemokra­tischen Bürgermeister seit 1945

Wilhelm Görlitzer 1945 - 1948 Von 1929 bis 1933 gehörte Wilhelm Görlitzer dem Gemeinderat an; viele Jahre war er auch Schriftführer des Ortsvereins. Seine Amtszeit von 1945 bis 1948 stand ganz im Zeichen der Not der ersten Nachkriegsjahre. Die Zahl der Einwohner war gewaltig angewachsen durch ausgebombte Würzburger, Evakuierte vor allem aus dem Rheinland und durch Heimatvertriebene und Flüchtlinge. Es galt diese Menschen mit dem Nötigsten zu versorgen. Eindrucksvoll schildert der Jahresbericht 1947, welche bewirtschafteten Gebrauchsgüter verteilt werden konnten. Eine vordringliche Aufgabe war die Linderung der Wohnungsnot. Man vergab die Bauplätze am Hofgarten und erstellte einen Siedlungsplan für den Sendelbach. Nach den notwendigsten Reparaturarbeiten konnte die Schule am 3.12.1945 für die ersten vier Klassen und am 11.2.1946 für die weiteren Klassen wieder eröffnet werden. Mit einer Trikotagenfabrik, die im ehemaligen Hitlerjugendheim eingerichtet wurde, gelang es, einen weiteren Gewerbebetrieb nach Veitshöchheim zu bringen. 1946 wurde auch mit dem Aufbau der Bücherei begonnen

Erwin Vornberger 1960 - 1974 Erwin Vornberger, bereits seit 1948 als geschäftsleitender Beamter in der Gemeinde Veitshöchheim tätig, lenkte von 1960 bis zu seinem allzu frühen Tod 1974 die Geschicke unserer Gemeinde als 1.Bürgermeister. Ihm gelang es, durch sorgfältige, langfristige Planungen, zähes Verhandlungsgeschick, großes Fachwissen und eine integre Persönlichkeit für unser Veitshöchheim maßgebliche Impulse zu setzen. Besondere Verdienste erwarb sich der weithin bekannte Kommunalpolitiker durch den frühzeitigen Bau des Geisbergbades, durch Errichtung der Eichendorf- Schule, Inangriffnahme der Altortsanierung im anerkannten Modellvorhaben und nicht zuletzt auch durch seine gute Zusammenarbeit mit der Bundeswehrorganisation in Veitshöchheim. Der Umbau des sogenannten Kavaliersgebäudes zu einem der schönsten Rathäuser im Raum Würzburg, gemeindliche Wohnungsbau und Ausweisung neuer Baugebiete, sowie des Gewerbegebietes waren weitere markante Vorhaben, die in der Amtszeit Erwin Vornbergers verwirklicht wurden. Seit 1966 war Erwin Vornberger im Kreistag; seine Mitarbeit im Kreisausschuß wurde von allen Fraktionen geschätzt. Eng verbunden ist sein Name mit dem Aufbau des Müllabfuhrzweckverbandes und des Abwasserzweckverbandes Maintal Würzburg

 

Rainer Kinzkofer 1986 - 2014 Seit 1.September 1986 steht Rainer Kinzkofer der gemeinde vor. Kommunalpolitische Erfahrungen sammelte er von 1971 bis 1974 als Vorsitzender des Ortsvereins und von 1972 bis 1986 als gemeinderat. Neun Jahre war er Fraktionsvorsitzender. Seit 1978 gehört er dem Kreistag an. In seine Amtszeit fallen Projekte wie: - Fertigstellung der Mustersiedlung im sozialen Wohnungsbau - Umbau und Renovierung des Bahnhofsgebäudes zu einem Informations- , - Kultur- und Kommunikationszentrum mit Bücherei, Jugendzentrum und Vereinsräumen Neugestaltung der Mainlände - Eröffnung der Freisportanlage - Eröffnung des Kuratie- Kindergartens an der Egerlandstraße - Restaurierung und Eröffnung des Weinkellers in der Bahnhofstraße (Bacchus- Keller) - Neubau des Kindergartens St. Martin in der Sendelbachstraße - Einrichtung der Frühförderstelle im sog. Mittelbau - Eröffnung des „Jüdischen Kulturmuseums und Synagoge Veitshöchheim“ - Erweiterung des Berufsförderungswerks für erwachsene Blinde und Sehbehinderte - - Fertigstellung des neuen Feuerwehrhauses mit Mehrzweckraum und Vereinsräumen - Parkdeck an der Bilhildistraße - Eröffnung des Bürgerbüros im Rathaus - Bezug des Altenheims St. Hedwig - Eröffnung des Wertstoffhofes im erweiterten Gewerbegebiet Ost - Bezug des Landkreisgymnasiums - Erschließung des Trinkwasserbrunnens "Am kalten Berg" und Einbindung in das Leitungsnetz - neue Baugebiete - Städtepartnerschaften mit Greve, Pont L'Evêque, Geithain

 

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