Vorschlag für den Bau altengerechter Wohnungen

Veröffentlicht am 06.08.2007 in Ratsfraktion

Auf Vorschlag der SPD-Fraktion fällte der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung fast einstimmig den Beschluss, das Haus Würzburger Str. 58 (ehemals „Emmelsche Stiftung“) nicht zu sanieren, sondern abzubrechen und einen gemeinnützigen Träger zu suchen, der stattdessen altengerechte Mietwohnungen erstellt

Die Lage erscheint für ein solches Projekt sehr gut geeignet, da es in unmittelbarer Nachbarschaft einen Lebensmittelmarkt gibt und eine optimale Nutzung des ÖPNV durch die Nähe der Bushaltestellen gewährleistet ist.
Das Haus war der Gemeinde bereits 1950 im Rahmen einer Stiftung übertragen worden, die vorsah, in dem Gebäude eine Alterspension „Haus Emmel“ zu errichten. Im Jahre 1993 wurde die Stiftung aufgelöst, da der Stiftungszweck aus bautechnischen und wirtschaftlichen Gründen nicht erfüllt werden konnte. Stattdessen gewährte die Gemeinde einer Wohlfahrtsorganisation Zuschüsse für den Bau eines Altenheimes, um dem Stiftungswillen gerecht zu werden. Diese Zuwendungen überstiegen den Wert des Anwesens bei weitem. Mittlerweile ist der Zustand des Gebäudes so, dass immense Kosten für eine Sanierung anfallen würden, weshalb sich die Frage stellte, ob das noch sinnvoll wäre.
Die SPD-Fraktion hatte das Haus unter diesem Gesichtspunkt besichtigt und war zu der Erkenntnis gekommen, dass der Ort, auch wegen der Größe des Grundstückes, hervorragend geeignet wäre für ein neues Gebäude mit altengerechten Mietwohnungen. In diesem Fall würde die moralische Verpflichtung aus der Stiftung erfüllt und eine bereits bekannte Lücke im Angebot für Senioren in Veitshöchheim geschlossen.

 

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